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- 9.1.2012: Gedenken an den Holocaust
- 9.1.2012: 70. Jahrestag der Deportationen von Gelsenkirchen nach Riga
- 6.1.2012: Woche der Erinnerung in Gelsenkirchen
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Archiv der Kategorie Veranstaltungskalender Ruhr
Gedenken an den Holocaust
9.1.2012 von Gelsenzentrum.
Woche der Erinnerung in Gelsenkirchen
Filmvorführungen im Kulturzentrum “die Flora”, Florastraße 28:
“Nacht und Nebel”
19. Januar 2012
Beginn 19 Uhr mit einem Vortrag von Hartmut Hering
“Nacht und Nebel” - Ein Film als Mahnmal gegen das Vergessen am Vorabend des 70. Jahrestages der berüchtigten Wannseekonferenz. Der Film nimmt seinen Ausgang in den grün überwucherten Ruinen von Auschwitz und zeigt dann in einem Rückblick das Geschehen in den Todeslagern, die gnadenlose menschenverachtende Präzision der “Endlösung”. Ein filmisches Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.
“Alles weiß ich noch… und das ist das Schlimme an der Geschichte”
26. Januar 2012
Beginn 19 Uhr mit einem Vortrag von Dr. Rolf Heinrich
“Alles weiß ich noch… und das ist das Schlimme an der Geschichte” - Videomitschnitt eines zeitzeugenschaftlichen Vortrages von Rolf Abrahamsohn. Der 86-jährige ist einer der wenigen jüdischen Überlebenden des Holocaust, der noch aus eigenem Erleben von der Deportation am 27. Januar 1942 von Gelsenkirchen nach Riga und seinen Gewalterfahrungen unter dem Terrorregime der Nazis berichten kann. Rolf Abrahamsohn berichtet von seinem und dem Leidensweg seiner Familie und dem von Freunden, der in die Konzentrationslager Kaiserwald, Stutthof und Buchenwald, in ein Außenlager von Buchenwald beim Bochumer Verein und weiter nach Theresienstadt führte.
Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei - Um eine Spende für das Projekt Stolpersteine in Gelsenkirchen wird gebeten.
Gedenkveranstaltung “Gelsenkirchener Lichter”
70. Jahrestag der Deportationen von Gelsenkirchen nach Riga
27. Januar 2012 Internationaler Holocaust-Gedenktag
18:30 Uhr Treffen auf dem Bahnhofsvorplatz
Die Gedenkveranstaltung am Internationalen Holocaust-Gedenktag erinnert an alle Opfer des nationalsozialistischen Terrors und an die erste Deportation jüdischer Kinder, Frauen und Männer aus Gelsenkirchen vor 70 Jahren. Der sich anschließende Schweigegang führt über die Bahnhofstraße zum Neumarkt. Dort sind neben dem Aufstellen und Entzünden der “Gelsenkirchener Lichter” auch Redebeiträge geplant, es sprechen u.a. Roman Franz (Landesverband der Sinti und Roma NRW), Dr. Michael Krenzer (Zeugen Jehovas) und Marianne Konze (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - VVN/BdA). Der Verein Gelsenzentrum e.V. lädt herzlich ein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Kerzen mitzubringen.
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Woche der Erinnerung in Gelsenkirchen
6.1.2012 von Gelsenzentrum.
Gedenken zum 70. Jahrestag der Wannseekonferenz
Der Massenmord an den Juden sowie an den Sinti und Roma war längst beschlossene Sache und schon im Gange. Die ersten Züge mit ihrer Menschenfracht rollten bereits Richtung Osten, als die berüchtigte Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 in einer Villa am Großen Wannsee bei Berlin stattfand.

In dieser Villa fand die Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 statt
Hauptzweck der Konferenz - in den Einladungen als “Besprechung mit Frühstück” bezeichnet - war die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas zur Vernichtung in den Osten zu organisieren und zu koordinieren. Einziger Tagesordnungspunkt: “Die Endlösung der Judenfrage”. Die Teilnehmer, 15 führende Nazis, darunter Vertreter der SS und aller betroffenen Staatsbehörden, legten den zeitlichen Ablauf für die weiteren Massentötungen fest, grenzten die dafür vorgesehenen Opfergruppen genauer ein und einigten sich auf eine Zusammenarbeit unter Leitung von Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamts. Adolf Eichmann, der “Judenreferent” Heydrichs, war für das Protokoll zuständig.
Heydrichs Plan sah die systematische Vertreibung und Vernichtung von rund elf Millionen Menschen vor. Er nannte ihn „Endlösung der europäischen Judenfrage“, das bedeutet nichts anderes als die Koordination des Massenmordes, geplant war die systematische Vertreibung und Vernichtung von rund elf Millionen Menschen jüdischer Herkunft. Das den Opfern zugedachte Schicksal war grauenvoll: Straßenbau im Osten, “wobei zweifellos ein Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird”. Der “verbleibende Restbestand wird, da es sich bei diesem zweifellos um den widerstandsfähigsten Teil handelt, entsprechend behandelt werden”. Hunderttausende der deutschen “Volksgenossen” halfen dabei mit, etwa 6 Millionen Menschen jüdischer Herkunft fielen der Massenvernichtungsaktion zum Opfer. Es war eines der größten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte.
Anlässlich des 70. Jahrestages der berüchtigten Wannseekonferenz zeigt der gemeinnützige Verein Gelsenzentrum am 19. Januar 2012 im Gelsenkirchener Kulturzentrum “die flora” den Film “Nacht und Nebel”. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 19 Uhr mit einem Vortrag von Hartmut Hering. Eintritt frei - um eine Spende für das Projekt Stolpersteine in Gelsenkirchen wird gebeten.
Gelsenzentrum e.V. - Woche der Erinnerung
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Gegen “Pro NRW”: Herten hat keinen Platz für Rassismus
13.9.2011 von Gelsenzentrum.
Solidarität ist eine Waffe: Proteste in Herten

Die Rechtsextreme “Pro NRW” will am Samstag, den 17. September 2011 in Herten-Langenbochum eine Demonstration und Kundgebung durchführen.
Das “Bündnis für Demokratie” in Herten ruft unter dem Motto “Herten hat keinen Platz für Rassismus” zu zu einer Protestkundgebung auf. Diese findet am 17. September 2011 um 10:00 Uhr an der Kranzplatte in Herten-Langenbochum statt. Es wird einen Protestmarsch, Kulturbeiträge und ein offenes Mikrophon geben. Am Freitag, den 30. September 2011 findet ein “Tag für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte” in Herten statt, durchgeführt vom “Bündnis für Demokratie” Herten.
Das “Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen” unterstützt die Aktionen des “Bündnis für Demokratie” gegen die “Pro NRW” und ruft zur Teinahme am Protest gegen die “Pro NRW” in Herten auf.
“Herten hat keinen Platzt für Rassismus”: Flyer 1 Flyer 2.
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Kleine Gedenkveranstaltung für Fritz Rahkob
21.8.2011 von Gelsenzentrum.
Kein Vergeben, kein Vergessen
Am 24. August 1944 wurde Fritz Rahkob durch Nazi-Schergen umgebracht. Der Vorwurf gegen den Antifaschisten war der des Hochverrates, tatsächlich ein konsequenter Kampf gegen Nazi-Deutschland. An ihn wollen wir am 24. August 2011 um 18 Uhr auf dem Fritz Rahkob Platz erinnern. Sein damaliger “Hochverrat” ist uns heute Vorbild und mahnt an seinen Kampf gegen Faschismus und Krieg. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Gelsenkirchen lädt alle Menschen herzlich zu diesem Gedenken und zur Niederlegung von Blumen ein. FaschistInnen sind von dieser Veranstaltung ausgeschlossen.
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1. September - Internationaler Antikriegstag in Gelsenkirchen
15.8.2011 von Gelsenzentrum.
Aufruf Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September 2011 lädt die Gelsenkirchener Friedens-bewegung herzlich ein, am 1. September gemeinsam zu diskutieren und zu demonstrieren:
17.15 Uhr Informationen und Aktionen gegen Krieg (Preuteplatz/Bahnhofstraße)
17.30 Uhr Kundgebung auf dem Preuteplatz
18.30 Uhr Demonstration zum Mahnmal für die Opfer des Hitler-Faschismus im Gelsenkirchener Stadtgarten
19.00 Uhr Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Faschismus mit anschließender Blumenniederlegung
Aufruf Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger
Aufruf unterstützen? Kontaktiert uns per Email!
Infostand VVN/BdA Gelsenkirchen
Zur Information über und Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 3. September 2011 wird die VVN/BdA Gelsenkirchen am 1. September zwischen 17 und 19 Uhr mit einem Infostand auf der Gelsenkirchener Bahnhofstrasse/Höhe Sellhorststrasse bzw. Preuteplatz vertreten sein.
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Die Nazis kommen – wir auch!
29.6.2011 von Gelsenzentrum.
Was ist los?
Am Samstag, den 09. Juli 2011 wollen Neonazis in Krefeld am Neumarkt eine Mahnwache veranstalten. Thema ihrer Mahnwache ist die Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter_innen, die sie mit Parolen wie “Ein Baum, ein Strick, ein Schändergenick!” verdeutlichen. Dabei geht es den Neonazis nicht darum Opfer sexueller Gewalt zu schützen, sondern sie instrumentalisieren diese lediglich im Sinne ihrer menschenverachtenden Ideologie. (…)
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Autorenlesung mit Katarina Bader
3.6.2011 von Gelsenzentrum.
Jureks Erben: Vom Weiterleben nach dem Überleben
Am 8.6.2011 liest die junge Autorin Katarina Bader im Kultursaal “Horster Mitte”, Gelsenkirchen-Horst, Schmalhorststraße 1a ab 19 Uhr aus ihrem Buch „Jureks Erben“. Eintritt 5/3 Euro (ermäßigt)
Das bemerkenswerte Buch handelt von Katarina Baders Freundschaft zu Jurek, einem polnischen Auschwitz-Überlebenden, den sie als achtzehnjährige Schülerin bei einem Besuch in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz kennen lernte und dessen Freundschaft ihr Leben veränderte.
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66. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus
7.5.2011 von Gelsenzentrum.
Mahnwache zur Erinnerung an die Befreiung von Krieg und Faschismus
8. Mai 2011 von 14:30-15:30 Uhr auf dem Neumarkt, Gelsenkirchen
Wehret den Anfängen - Aktiv gegen Menschenverachtung und Rassismus
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8. Mai 2011 - 66. Jahrestag der Befreiung
2.5.2011 von Gelsenzentrum.
Mahnwache in Gelsenkirchen
Der 8. Mai 1945 markiert die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus und das Ende des von Deutschland entfachten Weltkrieges, der über 55 Millionen Menschenleben kostete. Dieser 8. Mai steht auch symbolisch für die Befreiung der Überlebenden der Konzentrationslager, die dem deutschen Rassen- und Vernichtungswahn entkommen konnten. Dieser Tag soll jedoch nicht allein Anlass zum Gedenken an die unzähligen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sein.
“Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 soll uns darüber hinaus anregen, uns aktiv im Kampf gegen alte und neue Nazis und andere GeschichtsrevisionistInnen zu engagieren, die auch in diesem Jahr am 8. Mai wieder in verschiedensten Orten Deutschlands aufmarschieren, ihre dumpfen Parolen grölen und die Geschichte zu ihren Zwecken umdeuten wollen” so Heike Jordan, Sprecherin des Gelsenzentrum e.V. , der als Veranstalter auftritt, und weiter: “Der Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus darf sich nicht darauf beschränken, in hektischen Aktionismus zu verfallen, wenn die Rechtsextremen der Republik gerade wieder einmal auf der Nase herumtanzen; er muss als tägliche Aufgabe gesehen werden, auch wenn das nicht immer einen medienwirksamen Auftritt verspricht”.
Die Mahnwache zur Erinnerung an die Befreiung von Krieg und Faschismus findet am 8. Mai 2011 von 14:30 bis 15:30 auf dem Neumarkt in der Gelsenkirchener City statt. Demokratisch gesinnte Menschen aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen sind zur Teilnahme aufgerufen!
Die Veranstaltung wird bisher unterstützt vom Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus Gelsenkirchen, Runder Tisch gegen Rechts Gelsenkirchen, Gelsenzentrum e.V., Jüdischer Kulturverein KINOR, Forum für die Zukunft des Judentums in Deutschland e.V. und vom VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen) Gelsenkirchen.
Pressemitteilung Nr. 8/2011 des gemeinnützigen Vereins Gelsenzentrum vom 2.5.2011
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“PRO NRW” unter der Lupe
14.4.2011 von Gelsenzentrum.
Seminar klärt über rechtspopulistische “Pro Nrw” auf
Am 15. April 2011 veranstaltet die VVN-BDA Gelsenkirchen im DGB Haus der Jugend um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema “PRO NRW und die sogenannten Rechtspopulisten”. ReferentInnen vom Antirassistisches Bildungsforum Rheinland werden den Abend mit einem informativen Vortrag und einer anschließende Debatte gestalten. Inhaltlich wird es um das relativ neue Phänomen des Rechtspopulismus gehen, in NRW besser bekannt unter dem Namen “PRO NRW”. “Diese rechte Kleinstpartei, mit den Wurzeln in Köln, versucht als Bindeglied zwischen den offen militanten Rechtsradikalen und dem rechten Rand der Gesellschaft zu fungieren. In Gelsenkirchen sitzen seit 2009 neben Kevin G. Hauer noch 2 Mitglieder im Stadtrat für “PRO NRW”. Diese so genannte Partei missbraucht das Schloß Horst immer wieder für ihre Veranstaltungen. Es ist nun Zeit über ihre Machenschaften ausführlich zu informieren!” so Paul M. Erzkamp, ein Sprecher der VVN-BDA Gelsenkirchen.
Der Eintritt ist kostenlos und alle Menschen sind herzlich willkommen. FaschistInnen und explizit Mitglieder rechter Gruppierungen sind ausdrücklich nicht willkommen.
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